Wand-Deko vergangener Zeiten neu interpretiert

Bei vielen unserer Omas und Opas zierten oder zieren sie noch die Wände: Wandteller. Deko von gestern also? Ganz im Gegenteil! Die einstigen Sammlerstücke feiern derzeit ihr großes Comeback.

Es gibt sie in schwarz-weiß mit geometrischen Figuren oder bunt bemalt mit den unterschiedlichsten Motiven. Wandteller halten aktuell wieder Einzug in unsere Wohnungen. Wohnzimmer, Küche… jeder beliebige Raum lässt sich mit Wandtellern wunderbar aufpeppen. Moderne Designs und stylische Arrangements machen diesen Wandschmuck zum aktuellen Must-have.

Wandteller: Statussymbol aus Omas und Opas Zeiten

Ein Porzellanteller war lange Zeit die Krönung einer besonderen Festlichkeit. Zu besonderen gesellschaftlichen Anlässen, wie beispielsweise einem Stadtjubiläum, wurde ein eigener Teller mit einem passenden Motiv kreiert. Einige Hersteller brachten sogar ganze Serien auf den Markt und schafften es so, die Menschen für das Sammeln ihrer Porzellanteller zu begeistern. Ein prominentes Beispiel hierfür sind die Rosenthal Sammelteller, die der Porzellanmanufaktur weit über die Grenzen der Republik hinaus große Bekanntheit einbrachte.

Schon immer sind Wandteller etwas, das die Menschen mit Stolz in ihrem Zuhause präsentieren und zu denen sie idealerweise auch eine emotionale Verbindung haben. Erbstücke oder auf dem Trödelmarkt ergatterte Fundstücke mit Retromotiven, die zuvor als kitschig verrufen waren, stehen derzeit hoch im Kurs. Wild auf einer weißen Wand verteilt bringen sie einen tollen Kontrast in die schlichte Eleganz moderner Wohnkonzepte.

Wandteller von Kähler Design

© Kähler Design

Ausdruck der eigenen Persönlichkeit

Aufgrund der großen Vielfalt der modernen Wandteller sind die Ausdrucksmöglichkeiten heute deutlich vielfältiger als früher. Wandteller-Deko bringt die eigene Persönlichkeit zum Ausdruck. Sie zeigt, wer man ist. So bringen inzwischen viele Reisende einen Wandteller aus ihrem Urlaub mit nach Hause. Einerseits, um sich an die schöne Zeit zu erinnern, andererseits um zu zeigen, wo sie schon überall waren.

rosenthal wandteller versace

© Rosenthal GmbH

Wandteller: Alte Tradition in modernen Designs

Blumen und Vögel waren schon immer dekorativ – und sind es auch heute noch. Doch heute ranken oder flattern sie sogar von einem Teller zum nächsten. Damit ein solches Arrangement seine volle Wirkung entfalten kann, ist eine Vielzahl von Tellern erforderlich. Über eine große Fläche verteilt kommen tellerübergreifende Motive besonders gut zur Geltung. Maximalismus oder „Mehr ist mehr“ – so lautet der oberste Grundsatz bei der Wandteller-Deko.

Zum 200. Jubiläum belebte Hutschenreuther außerdem das blaue Zwiebelmuster wieder. „Blue Passion“ heißt die Kollektion, die Omas Lieblingsstücke neu interpretiert: modern gemustert und sogar mit 3D-Effekten versehen. Mutterkonzern Rosentahl hingegen kooperierte mit Versace und brachte eine entsprechende Kollektion auf den Markt. Doch auch, wer es etwas moderner mag, kommt an Wandtellern als Deko, beispielsweise von Kähler Design, heute nicht mehr vorbei. Geometrische Formen und spannende Schwarz-Weiß-Kontraste lassen die Teller alles andere als spießig wirken.

Das „Finish“ Ihrer Inneneinrichtung

Wer derzeit etwas auf sich hält, kommt an Wandtellern als Deko nicht vorbei. Ob im Retrodesign oder mit modernen Motiven: Leere Wände werden mit Wandtellern im Handumdrehen aufgepeppt. Im Zusammenspiel mit der übrigen Einrichtung, Bildern und anderen Accessoires krönen Wandteller auch Ihr Zuhause.

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