Die besten Tipps & Ideen für farbige Wände

Wer seine Wände farbig streichen will, sollte jetzt unsere Tipps beachten. Vollkommen unabhängig von der jeweiligen Wirkung der Wandfarbe auf unser Wohlbefinden und den Raum, gibt es eine Reihe von Tricks aus der Innenarchitektur, die Ihnen dabei helfen, die perfekte Wand und Farbe für Ihre Räume zu finden.

Wir haben die hilfreichsten Tipps und Ideen übersichtlich für Sie zusammengestellt.

Die Wandfarbe in verschiedenen Lichtsituationen

Jede Farbe wirkt unter einer bestimmten Lichtsituationen anders. Während im Einrichtungshaus oder Baumarkt häufig künstliches Licht und Fluoreszenzlampen vorherrschen, spielt bei Ihnen Zuhause das Tageslicht eine große Rolle. Daher unser Tipp: testen Sie Ihre favorisierten Farben auf deren Wirkung im Raum unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Ein einfacher Trick: kleben Sie die Muster-Farbkarten mit leicht löslichem Klebewand an die Wand und betrachten Sie die Wirkung und Ausstrahlung der Farbe zu unterschiedlichen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Lichtsituationen. Wer es ganz und gar perfekt machen will, befestigt eine Farbkante an der hellsten Stelle der Wand und eine an der jeweils dunkelsten Stelle. So bekommen Sie einen umfassenden Eindruck über die Wirkung der Farbe in Ihrem Raum.

Die 3er Regel

Wird eine Farbe im Raum verwendet, so sollte sie dreimal vorkommen – so eine Standard-Regel vieler Innenarchitekten. Durch die wiederkehrenden Elemente schaffen Sie einen harmonischen und einheitlichen Look. Streichen Sie also zum Beispiel eine Wand in der Trendfarbe Gold, dekorieren Sie dazu passende Sofa-Kissen und passende Vasen im Raum. Und keine Sorge: die Nuancen können durchaus variieren, bleiben Sie einfach nur grundsätzlich bei ein und demselben Farbton.

Das Friseur-Prinzip

Wer seine Wände farbig streichen will, dem hilft das so genannte Frisur-Prinzip. Bei der Entscheidung für das richtige Färbemittel, vertrauen viele Friseurmeister auf die goldene Regel „immer zwei Nuancen heller“. Der einfache Grund: auf Farbkarten (oder in diesem Fall „Test-Haarbüscheln“) wirken die Töne immer heller, weil sie auf einer kleinen Fläche stattfinden. Ist die Fläche in der Realität dann wesentlich größer (Beispiel Wand bzw. ganzer Kopf), erscheint exakt die gleiche Farbe um einiges dunkler.

Das Prinzip der drei Farben

Was in der Mode gilt, gilt auch in der Innenarchitektur. Im Klartext: weniger ist mehr und treiben Sie es bitte nicht zu bunt. Kombinieren Sie idealerweise nicht mehr als drei verschiedene Farben miteinander. Und auch der Verhältnis der einzelnen Nuancen sollte passen, wenn Sie harmonisch wirkendes Gesamtbild erzielen möchten. In der Innenarchitektur gilt: bei drei Farben sollte das Verhältnis etwa 70 zu 20 zu 10 Prozent betragen. Bei zwei Farben ungefähr 70 zu 30 Prozent. Ein 50/50 Look sollte hingegen generell vermieden werden.

Wand-Oberfläche und Struktur beachten

Sie lieben kräftige Töne wie beispielsweise ein sattes Rot oder edles Dunkelblau? Wenn Sie Ihre Wände farbig streichen wollen und selbige über gröbere Strukturen verfügen, sollten Sie idealerweise etwas vorsichtiger sein. Je rauer und unebener die Oberflächenstruktur, desto dunkler wirkt die Farbe. Umgekehrt gilt bei glatt verputzten Wänden, dass die Wandfarbe heller wirkt.

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