Smart-Home-Ausstattung – 5 smarte Wohnideen

Smarte Wohnideen hören nicht beim Sprachassistenten oder der intelligenten Heizungssteuerung auf – ganz im Gegenteil. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl weiterer, teilweise unscheinbarer Smart-Home-Ausstattungen, die uns das Leben durch ihre clevere Unterstützung leichter machen.

Fünf smarte Wohnideen, die uns sofort überzeugt haben, stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Smarter Spiegel

So, wie ein Smartphone schon lange nicht mehr nur dazu da ist, um ein Telefonat zu führen, dienen Spiegel heute nicht mehr nur dazu, sich selbst zu betrachten. Auch sie entwickeln sich permanent zu kleinen Computern weiter. So informiert ein smarter Spiegel, wie beispielsweise der Smart Mirror von Mues-Tec, als Teil der Smart-Home-Ausstattung über bevorstehende Kalendereinträge, das Wetter und die aktuellen Nachrichten. Auf Wunsch spielt er die Lieblingsmusik und zum Entspannen beim Schaumbad den Lieblingsfilm ab. Dank wasserdichter Elektronik muss also selbst im Bad nicht mehr auf die Annehmlichkeiten des Smart Home verzichtet werden. Eine abschaltbare Kamera ermöglicht sogar die Videotelefonie im Badezimmer. Die Steuerung ist über Touchscreen oder einen Sprachassistenten möglich, ebenso die Einbindung in das bestehende Smart-Home-Netzwerk, denn über Bluetooth können weitere Smart-Home-Geräte angebunden werden.

© Mues-Tec GmbH & Co. KG

© Marburger Tapetenfabrik

Leuchtende Tapeten

Wozu braucht es eigentlich eine Wandlleuchte? Mit dieser Frage beschäftigte sich jüngst die renommierte Marburger Tapetenfabrik und entwickelte ihre Leucht-Tapete „squareLED“. Kurzerhand integrierte der Hersteller aus Mittelhessen LEDs im Schachbrettmuster in seine Tapeten. So lassen sich mit Hilfe dieser Tapete einzelne Highlights setzen oder ganze Installationen schaffen, die den Raum in ein warmes Licht hüllen und damit eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Die smarten Tapeten werden genau wie ihre herkömmlichen Pendants angebracht und anschließend sie mit einer Stromquelle verbunden. Das Licht dieser unsichtbaren Smart-Home-Ausstattung kann über eine mitgelieferte Fernbedienung an- und ausgeschaltet oder sogar gedimmt werden. Alle ansatzfreien Tapeten der Marburger Tapetenfabrik lassen sich mit diesen LEDs versehen. Der Gestaltungsfreiheit sind mit dieser smarten Wohnidee also keine Grenzen gesetzt.

Fingerabdruck als Hausschlüssel

Was beim Smartphone schon lange Gang und Gäbe ist, gibt es nun auch als Smart-Home-Ausstattung für das eigene Zuhause: eine Zugangskontrolle per Fingerabdruck. Der Scanner erkennt zugangsberechtigte Personen und öffnet nur diesen die Haustür. Das System benötigt weder eine Internetanbindung, noch werden biometrischen Daten gespeichert. Denn aus wenigen einzigartigen Punkten und Linien des Fingerabdrucks wird ein Muster erstellt, das anschließend als Zahlencode verschlüsselt gespeichert wird. Eine Rekonstruktion des Fingerabdrucks wird dadurch unmöglich. Während eines Stromausfalls wird die Stromversorgung durch einen Akku gewährleistet.

Fürsorglicher Roboter

Smart-Home-Geräte können, besonders für ältere Menschen, ein echter Segen und gar Retter in der Not sein. So wie beispielsweise der Home Care Robot von medisana, einem der führenden Spezialisten im Home Health Care-Markt. Die Aufgabe des Home Care Robots ist es, in der Wohnung und beim Bewohner selbst nach dem Rechten zu sehen. Dank künstlicher Intelligenz und einer Vielzahl an Sensoren bewegt er sich autonom durch alle Räume. Seine Bedienung erfolgt ganz einfach per Sprachsteuerung. Er kann eine gestürzte Person orten und im Notfall ein Notruf absetzen. Zusätzliche Apps können den Nutzer beispielsweise daran erinnern, den Blutdruck zu messen oder darüber informieren, welche Pflegeperson am jeweiligen Tag kommt. Zur Kommunikation mit Freunden und der Familie kann die eingebaute Videotelefonie genutzt werden. Und auch für Unterhaltung in Form von Musik, Filmen, Spielen oder digitalen Sport- und Yoga-Kursen ist gesorgt.

© medisana

Stromerzeugende Dachziegel

Solardachziegel unterscheiden sich rein optisch nicht von herkömmlichen Dachziegeln. Ihr Geheimnis liegt gut versteckt unter der Oberfläche. Dort verbirgt sich ein Solarmodul, das Strom aus Sonnenlicht erzeugt. Aufgrund ihrer unauffälligen Optik können diese energiegewinnenden Dachziegel, im Gegensatz zu herkömmlichen Photovoltaik-Anlagen, sogar in denkmalgeschützten Immobilien verwendet werden. Ihr Einbau ist allerdings deutlich aufwendiger, denn jeder einzelne Ziegel muss extra verkabelt werden. Für Fachleute aber kein Problem.

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