Minimalismus als Einrichtungsstil

Minimalistisch wohnen ja, fehlende Gemütlichkeit nein. Das ist die hohe Kunst für alle, die den Minimalismus als Einrichtungsstil und -konzept bevorzugen.

Wir verraten, was den schnökellosen Stil ausmacht, wie Sie ihn am besten umsetzen und worauf Sie achten sollten, damit Ihr Zuhause nicht zu kühl und karg wirkt.

© lightcache – stock.adobe.com

Entstehung & Charakteristika des Minimalismus

Minimalismus wird auch als die „Kunst des Weglassens“ bezeichnet. Der Verzicht auf alles Überflüssige ist Kern der Bewegung, die zunächst die Kunst und anschließend die Architektur und das Design eroberte. Und dahinter steckt auch ein philosophischer Gedanke: wer sich von allem trennt, was er nicht braucht, wird weniger abgelenkt und kann sich besser auf das Wesentliche konzentrieren. Ähnliche Ansätze findet man beispielsweise auch im japanischen Wabi Sabi Stil

Obwohl es auch schon zuvor ähnliche Bewegungen gab (Stichwort Bauhaus), wurde der Begriff Minimalismus erstmalig Mitte der 1960er Jahre in den USA geprägt. Eine Gruppe amerikanischer Künstler rund um Frank Stella und Donald Judd revolutionierte die Kunstwelt mit geometrischen Skulpturen. „What you see is what you see“, meinte Stella, als er darauf angesprochen wurde, welche Symbolik oder Bedeutung hinter den Werken stecke. Sein Künstler-Kollege Donald Judd war schließlich dann der erste, der den Minimalismus von der Kunst in das Möbeldesign transportierte. Und zahlreiche Designer, Literaten und Künstler sollten folgen.

Minimalistisch wohnen – das kleine 1 x 1

Wer den kuscheligen Hygge Style liebt, sollte es gar nicht erst versuchen. Wie bereits erwähnt zeichnet sich ein minimalistischer Einrichtungsstil vor allem durch Verzicht aus. Oppulente Gemütlichkeit, eine Vielzahl von Textilien und bunte (nutzlose) Deko-Artikel sind daher nicht gefragt. Stattdessen herrschen klare Formen und Linien vor, eingebettet in einen praktischen Nutzen, der dennoch komfortabel sein darf. Es gilt das Motto „Weniger, aber besser“, das übrigens eine Art Weiterentwicklung des Zitats von Mies van der Rohe „Weniger ist mehr“ darstellt.

Zusammengefasst: wer minimalistisch wohnen will, benötigt Möbel, die sich durch ein gleichermaßen ästhetisches wie funktionales Design auszeichnen – Beispiele folgen. Bei der Deko ist hingegen dezente Zurückhaltung gefragt. Damit Ihr Zuhause aber trotzdem einladend wirkt, dürfen Sie ruhig Kerzenhalter (z. B. Kubus von by Lassen) oder Kissen platzieren. Alle Accessoires sollten sich aber ebenfalls durch ein  minimalistisches Design auszeichnen und nicht inflationär eingesetzt werden.

Sideboards und Kommoden von Kettnaker

Die renommierte Möbelmanufaktur Kettnaker hat den Minimalismus auf ein neues Level gehoben. Das unaufgeregte Design zeichnet sich durch eine unmissverständlich klare Formensprache aus und trifft auf eine erstklassige Material- sowie Verarbeitungsqualität. Durch die vielfältigen Gestaltungs- und Individualisierungsmöglichkeiten fügen sich die hochwertigen Möbel elegant in jeden Raum ein und fungieren als elegante Hingucker, die ohne Schnörkel auskommen. 

© Kettnaker

© Asco

Tische von Asco

Ästhetik trifft Raffinesse – aber alles getreu dem Minimalismus-Credo „Just enough“. Die ausdrucksstarken Asco Massivholztische „Made in Germany“ setzen ein klares, modisches Statement und überzeugen durch unkonventionelle Materialkombinationen, eine homogene und ruhige Holzstruktur sowie eine außergewöhnliche Qualität und Stabilität. Viele unserer BRAND ZERO Händler wissen aus jahrelanger Erfahrung mit ihren Kunden: einmal Asco, immer Asco. 

Sofas von Rolf Benz

Design meets Function – so lässt sich die Produktphilosophie von Rolf Benz in etwa zusammenfassen. Statt Rüschchen und Experimenten herrscht eine klare Linienführung vor, die die hochwertigen Sofas und Sessel zu zeitlosen Begleitern für ein ganzes Leben macht.

© Rolf Benz

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