Bringen Sie Ihr Chi zum Fließen – Feng Shui als Ergänzung Ihres Einrichtungskonzepts

Bei Feng Shui handelt es sich um eine jahrhundertealte Harmonielehre aus China, deren Kernaussage lautet, dass sich die Gestaltung unseres Lebensraumes direkt auf unser Wohlbefinden auswirkt. Und noch darüber hinaus: auch Bereiche wie Familie, Freunde, Gesundheit, Beruf und Finanzen stehen der Lehre zufolge in einem engen Verhältnis zu unserer Einrichtung.

Ob Sie nun selbst spirituell angehaucht sind oder Feng Shui für reinen Hokus Pokus halten – die Ableitungen, die sich für Einrichtungskonzepte ergeben, können Ihrem Zuhause ganz bestimmt einen frischen und stylischen Look verleihen. Und das Beste: Ihr gewohnter Einrichtungsstil – ob minimalistisch, modern, Landhaus oder mediterran – kann nahezu uneingeschränkt bestehen bleiben. Wir haben daher die Feng Shui Basis-Regeln und einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Die Basis-Regeln der fernöstlichen Harmonielehre

Feng Shui ist grundsätzlich viel mehr, als nur einige Regeln bezüglich der Ausrichtung von Möbeln oder des Einsatzes von Spiegeln. Die Basis-Regeln helfen aber dabei, einen allgemeinen Zugang zur Lehre zu erhalten. Wer dann überzeugt ist, kann darauf aufbauen. Neben On- und Offline-Literatur gibt es auch spezielle Feng Shui Kurse oder Seminare, die in die Tiefen der fernöstlichen Harmonielehre einsteigen und Interessierten das notwendige Know-how vermitteln, ganz danach zu leben. Wir beschäftigen uns aber zunächst einmal nur mit dem Grundkonzept und erläutern die wichtigsten Basis-Regeln. Über all das hinaus gilt aber noch der wichtigste Grundsatz: Ordnung muss sein. Wer nach Feng Shui leben will, muss aufräumen (oder aufräumen lassen).

Feng Shui Regel 1: Pflanzen sind ein Muss
(Zimmer-)Pflanzen und Blumen setzen nicht nur dekorative Akzente in Räumen, sondern sollen auch unsere Lebensfreude positiv beeinflussen. Wichtig hierbei: eine gute Pflege. „Tote“ Pflanzen oder verwelkte Blumensträuße bewirken genau das Gegenteil. Das würde aber wahrscheinlich auch unabhängig von Feng Shui jeder Botaniker raten.
Feng Shui Regel 2: Klare Trennung der Lebensbereiche
Die fernöstliche Lehre besagt klar, dass unterschiedliche Lebensbereiche räumlich und optisch klar voneinander getrennt werden sollten. Beispiel: Der Schreibtisch hat nichts im Schlafzimmer verloren. Eigentlich logisch, schließlich würde der unvermeidbare Blick auf die liegengebliebene Arbeit wohl jeden daran hindern, gut und entspannt einzuschlafen. Wer aufgrund der räumlichen Begebenheiten zwei oder mehrere Bereiche auf einer Fläche unterbringen muss, sollte sich über Raumteiler Gedanken machen.
Feng Shui Regel 3: Rund & schwungvoll
Innerhalb der alten Lehre spielt Wasser eine große Rolle. Und auch das Chi – und darum geht es schließlich – soll ja bekanntlich „fließen“. Da es aber durchaus unverhältnismäßig bis unmöglich wäre, in jedem Zimmer einen Brunnen zu installieren, sind Sinnbilder erlaubt. Eine gute Möglichkeit sind Möbel mit geschwungenen Formen oder abgerundeten Ecken. Das kann sowohl für das Sofa als auch für den Couchtisch gelten. Der italienische Premium-Hersteller Riva 1920 bietet beispielsweise zahlreiche Modelle in runden oder geschwungenen Designs an.
Feng Shui Regel 4: Es werde Licht
Schon die alten Chinesen wussten: Licht ist gut für unser Wohlbefinden, Am besten ist dabei natürliches Sonnenlicht, das erwiesenermaßen die Vitamin D Produktion unseres Körpers anregt und uns so automatisch gut gelaunt sein lässt. Von schweren Vorhängen ist also abzusehen. Sind in bestimmten Räumen nur wenige oder sehr kleine Fenster vorhanden, darf und sollte stattdessen auf elektrisches Licht zurückgegriffen werden.
Feng Shui Regel 5: Passende Dekoration
Erst die passende Dekoration und stilvolle Wohnaccessoires machen unser Zuhause richtig gemütlich. Jedoch sollte man unbedingt darauf achten, die Deko passend zum Raum zu wählen. Beispiel: Grelle Farben sollten nicht im Schlafzimmer eingesetzt werden. Dafür darf es dann aber im Ess- oder Wohnzimmer etwas farbenfroher zugehen. Generell gilt aber immer: weniger ist mehr. Zu viel Deko und Staubfänger vermitteln ein Gefühl der Unordnung. Und die steht sowieso ganz oben auf der „Don´t“-Liste der Feng Shui Regeln.
Feng Shui Regel 6: Mit dem Rücken zur Wand
Viele Menschen kennen es von Restaurantbesuchen oder der Schlafzimmereinrichtung. Mit einer Wand im Rücken fühlen wir uns einfach sicherer und behaglicher. Bei der Positionierung der Möbel kommt es also auf die Ausrichtung an. Besonders Sitz- und Liegegelegenheiten, die zum längeren Verweilen einladen, sollten diese Regel berücksichtigen. Perfekt wird es, wenn zusätzlich der Blick auf ein Fenster oder eine Tür fällt.
Feng Shui Regel 7: Spieglein, Spieglein an der Wand
Jetzt wird es tatsächlich etwas spirituell, denn die Regel bezüglich des Einsatzes von Spiegeln hat viel mit dem Glauben an das Chi zu tun. Sie besagt, dass Spiegel keinesfalls gegenüber der Eingangstür aufgehangen werden sollten, weil dann das Chi reflektiert würde und so beispielsweise auch Besucher direkt den Eindruck gewinnen würden, sie seien unerwünscht. Auch im Schlafzimmer sind Spiegel tabu. Sie sollen die verbrauchte Energie des Tages zurückwerfen und so den Schlaf stören. Im Esszimmer hingegen, wo man mit der Familie oder Freunden sitzt und kommuniziert, soll ein Spiegel die positiven Effekte verstärken.
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