Cord-Möbel begeistern durch ihre weiche, aber robuste Oberfläche

Cord als Bezugsstoff für Möbel ist auf dem Vormarsch. War seine typische Rillenoptik bis vor einiger Zeit noch als antiquiert und spießig verrufen, feiert das Gewebe heute sein Comeback.

Und das nicht nur bei Sofas und Sesseln. Selbst vor Garderobenständern macht der Einrichtungstrend keinen Halt. Lesen Sie mehr über den Möbeltrend 2020.

Was ist Cord?

Cord ist ein Gewebe, bei dem der Schussfaden den Flor bildet. In der Regel wird ein großer Baumwollanteil mit einem geringen Anteil an Polyester kombiniert. Beim sogenannten Stretchcord wird der Baumwolle jedoch Elastan anstelle von Polyester zugegeben.

Im 18. Jahrhundert wurde Cord überwiegend in Manchester (Großbritannien) produziert. Deshalb leitet sich sein Name vermutlich auch aus dem Englischen ab. „Corduroy“ bedeutet nämlich so viel wie „gerippter Stoff“.

Den meisten ist Cord aus der Mode ein Begriff. Das reißfeste Material fand insbesondere in den 1970 Jahren bei der Herstellung von Hosen und Jacken Anwendung. Aktuell feiert der schwere Stoff sein Comeback. Und das nicht nur in der Mode. Denn der robuste und schmutzresistente Stoff eignet sich auch hervorragend als Bezug für Möbel und Dekoartikel. Damit ist Cord einer der Möbeltrends 2020.

Die Eigenschaften von Cord-Möbeln

Charakteristisch für das Cord-Gewebe sind seine Streifen. Sowohl seine Rillenoptik als auch seine weiche Haptik verleihen Cord und damit Cord-Möbeln eine samtige Anmutung. Deshalb wird hin und wieder auch von Cordsamt gesprochen.

Cord lässt sich nach der Anzahl und Breite seiner charakteristischen Rippen in vier verschiedene Arten einteilen. Gemessen wird hierfür die Anzahl der Rippen pro 10 cm Stoff.

  • Kabelcord: maximal 10 Rippen
  • Breitcord: 10 bis 25 Rippen
  • Genuacord oder Manchester: 25 bis 40 Rippen
  • Feincord oder Babycord: mehr als 40 Rippen

Mit maximal 10 Rippen auf 10 cm Stoff ist Kabelcord der gröbste Cordstoff überhaupt. 

Mit Kabel- oder Breitcord bezogene Cord-Möbel wirken entsprechend rauer und gröber. Je mehr Rippen der Cord enthält, desto feiner und weicher wird der Stoff. Insbesondere Feincord überzeugt durch seine elegante und filigrane Anmutung.

Cord-Möbel: Passend zu jeder Stilrichtung

Als Möbeltrend 2020 ziert der typische Rillenlook inzwischen die verschiedensten Möbel- und Dekostücke: Von Polstermöbeln und Tapeten über Kissen und Übergardinen ist alles im Cord-Fieber. So stellt Schönbuch bei seinem Garderobenständer „TILDA“ den gepolsterten Hocker mit Cordbezug in den Mittelpunkt. Vetsak setzt mit seinem nachhaltig produzierten, modularem Sofa aus Cord-Velour noch einen drauf. Erhältlich in zwei Grundgrößen kann es über die Jahre mit seinen Besitzern mitwachsen und individuell erweitert werden; selbst die abnehmbaren Bezüge – aktuell in sieben Farben erhältlich – lass sich schnell sich dem veränderten Geschmack angepassen.

Fazit: Cord-Möbel sind echte Allrounder. Denn ob Vintage-Look, Skandi-Style oder Industrial – Cord passt einfach zu jedem Stil.

 

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