Buenos Aires – Hauptstadt des Designs & Tangos

Die argentinische Hauptstadt mag auf den ersten Blick nicht als klassische Designmetropole bekannt sein. Zu unrecht, wie wir finden. Buenos Aires hat nämlich eine ganze Menge für die Fans innovativen Designs, hoher Baukunst und faszinierender Kultur zu bieten.

Wir haben die interessantesten Hot Spots der faszinierenden Großstadt für Sie zusammengestellt und verraten, welche Plätze auf keinen Fall auf Ihrer Reiseagenda fehlen dürfen. So viel vorab: das Flair dieser Stadt wird bestimmt auch Sie packen.

Palermo – der hippe Stadtteil mit hoher Künstler-Dichte

Der größte Stadtteil im Nordosten der Metropole stellt gleichzeitig das Künstler- und Szene-Viertel in Reinkultur dar. Hier tummeln sich all die, die sich als Denker, Visionäre, Designer und Künstler sehen. Wunderbar beobachten lässt sich das bunte Treiben in Palermo Soho, einem kleinen Teil von Viejo im Südwesten um die Plazoleta Cortázar, der besonders bei jungen Hauptstädtern und Touristen beliebt ist. Sehens- und erkundenswert: die niedrigen Häuser, in denen sich mittlerweile unzählige Cafés, Bars, Restaurants und Boutiquen befinden. Von dort aus ist der Designmarkt auf dem Borges-Platz nicht weit. Hier lässt sich garantiert das ein oder andere Unikat oder Mitbringsel ergattern. Und wer nach einer ausgiebigen Shoppingtour noch Energie übrig hat, sollte sich unbedingt von der Qualität und Vielfalt des Nachtlebens überzeugen. Zahlreiche Clubs und Tanzbars locken Nachtschwärmer und Feierwütige in die Gassen von Palermo.

Die bunten Häuser von La Boca

Kopenhagen hat sie, Mexiko-City ebenfalls, Porto sowieso und natürlich auch Buenos Aires. Bunte Häuser, die pure Lebensfreude ausstrahlen. Das Viertel La Boca (wo übrigens Maradonas Karriere begann) zeichnet sich darüber hinaus noch durch die wohl berühmteste Tangomeile Südamerikas, die El Caminito, aus. Hier reiht sich eine Tanzbar an die nächste und auch für den verwöhnten Gaumen ist eine Menge dabei. Kleiner Tipp: Entdecken Sie La Boca lieber am Tag, nachts kann es hier auch mal unsicher werden. 

© stockmelnyk – stock.adobe.com

Recoleta Friedhof – Hot Spot für morbide Architektur-Fans

Der Recolata Friedhof gilt als einer der schönsten seiner Art überhaupt. Zentral gelegen im gleichnamigen Stadtteil, kommen hier Liebhaber aufwendig gestalteter Monumente und Mausoleen definitiv auf ihre Kosten. La Recolata ist zudem die letzte Ruhestätte der ehemaligen Präsidenten-Gattin Eva Perón und zahlreicher, anderer Berühmtheiten des Landes aus Politik, Sport und Unterhaltung. Der Besuch des berühmten Friedhofs lässt sich gut einer Erkundungstour durch das Stadtviertel verbinden. Besonderers sehenswert: das Ateneo, ein altes Theater, das mittlerweile ein beeindruckender Buchladen ist.

San Telmo – auf den Spuren der Stadtgeschichte

Das Viertel San Telmo ist das älteste seiner Art und bekannt für seine außergewöhnliche Architektur im Kolonialstil des 19. Jahrhunderts. Es befindet sich zwischen dem Stadtzentrum und dem Hafen von La Boca und lässt sich dadurch spielend in jeden Reiseplan integrieren. Passend zur Architekturgeschichte des sehenswerten Stadtviertels ziehen unzählige Antiquitätengeschäfte und -Märkte Touristen und Einheimische in ihren Bann. Tipp: Auf der Plaza Dorrego findet jeden Sonntag der größte Markt der gesamten Metropole statt – ergänzt um eine eindrucksvolle Tango-Show.

Avenia 9 de Julio – Pflicht bei jedem Buenos Aires-Trip

Die Avenida 9 de Julio, auch bekannt als „argentinischer Broadway“, ist die Pflichtmeile, wenn man Buenos Aires besucht. Direkt an der Hauptverkehrsader befinden sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen der Stadt wie zum Beispiel das Teatro Colón und natürlich der Obelisk. Zu besonderen Anlässen ist selbiger übrigens für die Öffentlichkeit freigegeben und bietet nach 206 Treppenstufen einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Wer schwindelfrei ist, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

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