Berlin – der Hotspot für Designliebhaber und Fans von Gegensätzen

In Berlin trifft High Society auf Berliner Schnauze, Bahnhof Zoo auf Ku’damm und epochale Baukunst auf verrückte Street Art. Als Metropole der Gegensätze, hat sich unsere Hauptstadt zu einem internationalen Touristenmagnet entwickelt, lockt jährlich mehr als 12 Millionen Besucher an und rangiert damit hinter London und Paris auf der Liste der beliebtesten Ziele für Städtetrips in Europa.

Wir haben eine Liste der Sehenswürdigkeiten und Hotspots für Designliebhaber, Architekturinteressierte und Ästheten zusammengestellt, die einen Besuch der charmanten Metropole unvergesslich machen.

Die Highlights von Berlin

Keine Frage, in unserer Hauptstadt kann man gut und gerne eine ganze Woche verbringen, ohne wirklich „alles“ gesehen zu haben. Und selbst dann fällt die Priorisierung oftmals schwer. Wir haben daher Informationen über die Orte und Lokalitäten zusammengestellt, die besonders die Herzen von Ästheten, Fans und Liebhabern außergewöhnlichen Designs erfreuen werden. Trotzdem fehlen aber natürlich auch die bekannten Sehenswürdigkeiten der Kategorie „Muss man gesehen haben“ nicht. Stöbern Sie sich einfach durch unsere Empfehlungen und entscheiden Sie dann selbst, wie Sie Ihren Trip in die schrille Designmetropole im Osten der Republik gestalten wollen.

East Side Gallery

„Einst Berliner Mauer. Heute die längste Open-Air-Galerie der Welt“ – so lautet die Eigendefinition der East Side Gallery. Auf einer Strecke von 1,3 Kilometern (und damit perfekt für einen Spaziergang), können Interessierte die Berliner Mauergeschichte in Verbindung mit der Kunst neu entdecken. 118 Künstler aus 21 Ländern haben sich direkt nach dem Mauerfall der Gestaltung des Abschnitts gewidmet, der heute als „Open Air Galerie“ fungiert und unter Denkmalschutz steht. Nach dem Motto „Staunen am Stück“ erwarten die Besucher zahlreiche Highlights und berühmte Motive wie der Bruderkuss zwischen Breschnew und Honecker oder ein Trabi, der den unnachgiebigen Beton der Mauer mühelos zu durchbrechen scheint. Die außergewöhnliche Kunstmeile, die im Bezirk Friedrichshain am Spreeufer beginnt, ist der längste zusammenhängende Mauerabschnitt, der heute noch steht.

 

berliner mauer

KaDeWe

Egal, ob Sie sich für Möbel, Mode oder Delikatessen interessieren: dem KaDeWe müssen Sie einen Besuch abstatten, wenn Sie in Berlin sind. Mit einer Verkaufsfläche von  60.000 Quadratmetern handelt es sich übrigens um das größte Kaufhaus Kontinentalseuropas und ein absolutes Highlight für alle Liebhaber von Luxus-Artikeln, exklusiven Premium-Marken und internationalen Designern. Dabei finden täglich 50.000 Besucher den Weg in das Luxus-Kaufhaus – in der Weihnachtszeit sogar bis zu 100.000. Unser Highlight (natürlich abgesehen von der famosen Feinschmecker-Etage im 6. Stock): die 4. Etage mit der Abteilung „Interieur & Design“. Von Alessi bis Vitra, von Stelton bis Qeeboo – die Auswahl edler Einrichtungsgegenstände und Accessoires ist so verführerisch wie vielseitig.

 

kadewe berlin

design.Börse Berlin

Jedes Jahr – 2018 vom 16. bis zum 18. November – öffnet die design.börse Berlin ihre Pforten. Im Zentrum der Stadt präsentieren über 80 Aussteller auf 2.000 Quadratmetern den zahlreichen Besuchern Neuheiten und Innovationen der Vintage-Szene. In einem alten Backstein-Industriegebäude werden die Highlights der Designgeschichte der letzten 120 Jahre gezeigt. Designklassiker, beispielsweise von Arne Jacobsen, Ray Eames oder Alexander Begge, werden von Privatsammlern und internationalen Galeristen in seltenen Originalen angeboten. Aufstrebende Jung-Designer präsentieren ihre neuesten Entwürfe ebenso wie experimentelle Künstler. Wer auf der Suche nach ganz speziellen Stücken ist, kann zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung einen Blick in den Ausstellungskatalog werfen.

Kurfürstendamm

… besser bekannt als „Ku´damm“, sollten Sie nach dem Weg fragen müssen. Wer bei dem Wort „Design“ lieber an Mode als an Einrichtung, Produkte oder Architektur denkt, ist hier mehr als richtig. Alle Luxus-Labels und Premium Marken sind an der Hauptverkehrsstraße im Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf vertreten und laden zu einer ausgedehnten Shopping-Tour ein. Aber auch unabhängig von Louis Vuitton, Hermés und Co. gibt es auf der weltbekannten Flaniermeile viel zu entdecken. Eindrucksvolle Bauwerke wie das historische Haus Cumberland, das Marmorhaus oder das französische Kulturzentrum Maison de France begeistern Liebhaber von Kunst, Kultur und Architektur. Durch das überdurchschnittliche Angebot der gehobenen Gastronomie, kommen Gourmets und Feinschmecker hier ebenfalls sprichwörtlich auf ihre Kosten.

 

kudamm berlin

Museumsinsel

Die Berliner Museumsinsel zählt nicht nur zum Weltkulturerbe der UNESCO, sondern verdient auch ganz klar einen Platz auf unser „Must-see“-Liste. Über 6.000 Jahre faszinierende Kultur- und Kunstgeschichte können u. a. im Bode Museum, dem Pargamonmuseum oder der alten Nationalgalerie entdeckt werden. Die Stadt Berlin bietet Interessierten einen separaten Museumspass, mit dem alle Museen der Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen zum Vorzugspreis besucht werden können.

museumsinsel berlin

Gendarmenmarkt

Wer zum Shoppen die Friedrichstraße mit Highlights wie dem Tränenpalast und dem Checkpoint Charlie dem Ku´damm vorzieht, kann auf diesem Wege gleich den nächsten Hotspot Berlins mitgenehmen: den Gendarmenmarkt. Der Platz gilt als einer der schönsten seiner Art und begeistert alle, die sich für Architektur und Baukunst im Wandel der Epochen interessieren. Mit gleich drei faszinierenden Bauwerken – dem Konzerthaus sowie dem Deutschen und dem Französischen Dom – bildet der Gendarmenmarkt den architektonischen Höhepunkt des Hauptstadtbesuchs. Tipp: wer im Dezember in Berlin ist, sollte den Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt keinesfalls verpassen.

 

gendarmenmarkt berlin

Berliner Designmärkte

Unsere Hauptstadt ist im Allgemeinen bekannt für ihre Flohmarktkultur. Wer keine reinen Schnäppchen, sondern wahre Schätzchen sucht, ist in dem bunten Treiben der Berliner Designmärkte bestens aufgehoben. Ob selbst produzierte Artikel, seltene Raritäten, außergewöhnliche Kunst oder einzigartige Design-Objekte aus zweiter Hand: wer auf der Suche nach Besonderheiten ist und sich nicht an einem Vorbesitzer stört, kann auf den Veranstaltungen in den unterschiedlichen Bezirken sehr glücklich werden. Die Designmärkte haben dabei Namen wie „Kreuzboerg Flowmarkt“, „White Pony Markt“ oder „Nowkoelln Flowmarkt“ und ziehen ein buntes Multi-Kulti-Publikum an. Häufig untermalt durch Live-Musik, Show Acts und kulinarische Highlights, kann der Besuch zu einem echten Erlebnis werden – auch ganz ohne Shopping-Erfolg.

Share This