(Design-)Traum von Amsterdam

Amsterdam – eine der wenigen Städte der Niederlande, die tagtäglich ein internationales Publikum anziehen. Aber auch abseits der beliebten Touri-Hotspots wie den Grachten und Coffee Shops gibt es eine Menge zu entdecken – vor allem für Design-Liebhaber und Kunstenthusiasten.

Wir haben die besten Tipps und Empfehlungen rund um Ihren nächsten Trip in die Hauptstadt der Niederlande zusammengestellt.

Amsterdams Architektur entdecken

Weltweit populär ist die Metropole (wie viele andere auch) vor allem wenigen ihrer bunten Giebelhäuschen am Hafen und rund um die berühmten Grachten. Aber auch andere Bauten beeindrucken durch eine vollkommen eigene Außen- und Innen-Architektur. Zum Beispiel das Hotel „Lloyd“ an der östlichen Wasserfront. Ursprünglich von Emigranten erbaut und im Laufe der Jahrzehnte als Gefängnis und Künstleratelier genutzt, verausgabten sich zuletzt ganze 50 Künstler und Architekten an der Gestaltung der knapp 120 Zimmer. Wesentlich „moderner“ geht es hingegen rund um das Cruise Terminal am Dockende zu. Hier beeindrucken große Glasfronten, in denen sich Wasser und Sonne spiegeln. Charmanter bleiben dann aber doch die bunten Häuser am Ufer der Kanäle. 

© ivoderooij – stock.adobe.com

© Artur Bogacki – stock.adobe.com

Design-Route durch Amsterdam

Gute Hotels (bzw. Rezeptionisten) empfehlen Touristen die Amsterdamer „Design-Route“. Per Bootstaxi geht es vom Kai in Richtung Hauptbahnhof, an dem nach dem BER-Prinzip seit 1997 fleißig gebaut wird. Aber trotz Baulärm büßt die Central Station nur wenig von ihrem „Oh-Effekt“ ein. So oder so ist der Hauptbahnhof im Herzen der Stadt der ideale Ausgangspunkt für eine ausgedehnte Design-Tour. Dabei darf auch eine Stippvisite des Nieuwmarkts nicht fehlen, von dem es dann nur noch ein Katzensprung zu den berühmt-berüchtigten Rotlichtvierteln ist.

Die sollten Sie nicht links liegen lassen, denn zwischen den Schaufenstern der Damen gibt es eine Vielzahl ausgefallener und durchaus schicker Modeläden sowie ein am Oudezijds Achterburgwal gelegenes Modedesignstudio zu entdecken. Von dort aus geht es weiter zu „Wonderwood“ an der Staalstraat 7b – einem Paradies für Designmöbel-Liebhaber. In dem historischen Backsteinhaus von 1641 werden außergewöhnliche und/oder limitierte Designerstücke von gestern und morgen präsentiert und verkauft. Nur wenige Schritte weiter, im Universitätsviertel, befindet sich der Laden Tike Design, der es mit seinen verrückt-bunten Fußbänken, Schemeln und Ottomanen bis in die New York Times geschafft hat.

Das Jordaan-Viertel & die Nieuwe Spiegelstraat

Grün statt Rot wird es auf unserer Design-Route, sobald das Jordaan Viertel erreicht ist. Die kleinen Gassen stecken voller Überraschungen, außergewöhnlicher Läden und kleinen Galerien. Und das alles umgeben von Blumen und Grün (zumindest im Frühling bis Sommer). An das pulsierende Viertel schließen kleine Straßen zwischen den Grachten an, die ebenfalls bestens geeignet für eine Erkundungstour zu Fuß sind. 

© Pixabay

Die nächste Station wird vor allem die Liebhaber von Kunst und Antiquitäten begeistern. Das Viertel rund um die Nieuwe Spiegelstraat bietet eine ganze Menge Kunst aus allen Bereichen. Unser Tipp: ein Besuch der Fotografiemuseen „Huis Marseille“ und „Foam“.

Share This